Aushilfen, Saisonkräfte und Studierende kommen und gehen, oft innerhalb weniger Wochen. Jeder Zugang und jeder Abgang löst eigene Fristen aus — Anmeldung, Steuernummer, Versicherung —, und alle müssen vor der ersten Schicht stehen.
Abend-, Wochenend- und Feiertagsstunden sind nicht gleich zu bewerten — bei Steuern, bei Sozialversicherung, manchmal auch beim Bruttolohn selbst. Aus dem Dienstplan wird erst nach mehreren Rechenschritten eine Abrechnung.
Schichtplan, Kassenabschluss, Wareneingang und Plattform-Abrechnungen laufen nebeneinander. Wer sie erst am Monatsende zusammenführt, verbringt die Zeit mit Suchen statt mit Buchen.
Verzehr im Haus, Außerhaus-Verkauf und Lieferung sind buchhalterisch nicht dasselbe. Die Trennung muss im Tagesgeschäft passieren, nicht rückwirkend.
Wir arbeiten digital, und das heißt nicht anonym. Jeder Betrieb hat bei uns eine feste Ansprechpartnerin mit eigener Durchwahl — dieselbe Person im Januar wie im Oktober. Sie kennt Ihre Tarifbindung, Ihre Zuschlagsmodelle und die Eigenheiten Ihrer Abrechnung.
Unterlagen laufen über eine gesicherte Cloud, Auswertungen stehen jederzeit bereit, Ihre Mitarbeitenden erreichen ihre Abrechnungen über einen eigenen Zugang. Für ein Gespräch vor Ort sind wir im Großraum München schnell da — gebraucht wird es selten, angeboten wird es immer.
Und was ist mit meinem Steuerberater?
Der bleibt. Wir übernehmen die laufende Lohn- und Finanzbuchhaltung und liefern die Daten so, wie Ihre Kanzlei sie für den Jahresabschluss braucht. Steuerberatung erbringen wir nicht — dafür ist Ihr Steuerberater da. Die Aufgabenteilung ist eingespielt und in der Regel für beide Seiten die entlastendere Lösung.
Sie übergeben uns Stunden und Abwesenheiten, wir machen daraus eine prüffähige Abrechnung. Zuschläge, Beschäftigungsformen und Meldungen laufen dabei nicht nebenher, sondern sind der Kern der Arbeit.
Wareneinkauf, Kassendaten, Plattformabrechnungen: In der Gastronomie entstehen Belege täglich und aus mehreren Quellen. Wir führen sie zusammen, statt sie am Monatsende zu sortieren.
Beide Formen sehen im Alltag gleich aus, folgen aber unterschiedlichen Regeln. Beim Minijob zählt das Entgelt, bei der kurzfristigen Beschäftigung die gesetzliche Zeitgrenze und die Frage, ob die Tätigkeit berufsmäßig ausgeübt wird. Die Einordnung entscheidet über Beiträge und Meldepflichten und lässt sich rückwirkend kaum noch korrigieren. Sie muss deshalb vor dem ersten Arbeitstag stehen. Regeln für kurzfristige Aushilfen
Zuschläge für tatsächlich geleistete Arbeit zu begünstigten Zeiten können steuerfrei bleiben. Beitragsfrei sind sie damit nicht automatisch — für die Sozialversicherung gilt eine eigene Grenze, die vom Grundlohn abhängt. Liegt der Stundenlohn darüber, wird ein Teil des Zuschlags beitragspflichtig. Genau hier entstehen die meisten Korrekturen nach einer Prüfung. So bleiben Nacht- und Sonntagszuschläge steuerfrei
Ob Trinkgeld in die Abrechnung gehört, hängt davon ab, wie es den Betrieb erreicht. Beträge, die Gäste unmittelbar einzelnen Beschäftigten geben, werden anders behandelt als Beträge, die über den Betrieb eingesammelt und verteilt werden. Bei bargeldloser Zahlung landet das Trinkgeld regelmäßig zuerst auf dem Geschäftskonto — das ändert die Bewertung. Trinkgeld richtig behandeln
Das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe gehört zu den Branchen mit Sofortmeldepflicht. Die Meldung muss vor Aufnahme der Beschäftigung an die Rentenversicherung übermittelt sein, nicht am selben Tag und nicht mit der nächsten Abrechnung. Bei einer Kontrolle ist sie einer der ersten Prüfpunkte, und ein Verstoß wird als Ordnungswidrigkeit geahndet. Sofortmeldung erklärt
Bareinnahmen unterliegen der Einzelaufzeichnung, das elektronische Kassensystem braucht eine technische Sicherheitseinrichtung, und beides muss in einer Verfahrensdokumentation beschrieben sein. Prüfer können ohne Ankündigung erscheinen und die Kassenführung im laufenden Betrieb ansehen. Lücken in den Tagesabschlüssen sind der häufigste Anlass für eine Schätzung. Was die Kassen-Nachschau prüft
Was auf Ihrem Konto ankommt, ist nicht Ihr Umsatz. Plattformen behalten Provisionen, Gebühren und teilweise Werbekosten direkt ein und rechnen in eigenen Zyklen ab. Für die Buchhaltung müssen Bruttoumsatz und einbehaltene Beträge getrennt erfasst werden — sonst stimmen weder die Umsatzsteueranmeldung noch Ihre Auswertungen.
Gastronomie ist Arbeit an Abenden, an Wochenenden und an Feiertagen. Wer morgens den Wareneingang annimmt und abends den Service führt, hat keine zweite Schicht übrig für Stundenzettel, Meldefristen und Kassenaufzeichnungen.
Genau hier setzen wir an. Sie geben uns die Daten aus Ihrem Betrieb, wir bringen sie in die Form, die Sozialversicherung, Finanzamt und Ihre Beschäftigten erwarten. Sie bekommen dafür einen festen Ansprechpartner, der Ihren Betrieb kennt und nicht bei jeder Rückfrage neu eingearbeitet werden muss.
Wir sprechen über Ihren Betrieb, Ihre Beschäftigtenstruktur und den Umfang, den Sie abgeben möchten. Unverbindlich und ohne Vorbereitung.
Sie erhalten ein Angebot mit dem Leistungsumfang, dem Preis- und Leistungsverzeichnis und den Unterlagen für den Start.
Wir übernehmen die Daten aus Ihrer bisherigen Abrechnung und stellen Ihnen Ihren festen Ansprechpartner vor.
Sie liefern die Stunden im Format Ihres Dienstplan- oder Zeiterfassungssystems. Wir stimmen die Übergabe einmal zu Beginn ab, danach läuft sie jeden Monat gleich.
Ja. Standorte lassen sich getrennt auswerten, auch wenn sie zu einem Unternehmen gehören. So bleiben Personalkosten je Betriebsstätte sichtbar.
Wir schauen uns Ihren Betrieb an und sagen Ihnen, was die Übernahme konkret bedeutet. Unverbindlich.
Hochstr. 21-23 · 82024 Taufkirchen
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